Letzten Monat habe ich eine Nachricht gelesen, dass der japanische Kaiser in Litauen ein Monument von einem Japaner besucht hat. Die Nachricht hat mich an meinen Reise im Jahr 2004 erinnert. 2004 in den Weihnachtsferien bin ich durch das Baltikum gereist. Da habe ich in Litauen einen Japaner kennen gelernt. Hier stelle ich ihn vor.
Er kam am 1.Januar 1900 in der Präfektur Gifu zur Welt. Sein Vater wollte von ihm , dass er Arzt wird. Trotzdem trat er nach dem Abgang von der Schule in die Waseda Universität ein, um Englisch zu studieren. Nach einem Jahr, 1919, schied er aus der Uni aus, weil er anfing, beim Außenministerium in China als Diplomat zu arbeiten.
1935 verheiratete er sich mit Sachiko. 1937 arbeitete er in Helsinki, Finnland und 1939 wurde er Vizekonsul des japanischen Konsulates in Kaunas, Litauen.
Im Sommer 1940 suchten viele Juden aus Polen bei ihm Hilfe, um Ausreisevisa zu bekommen. Die Japanische Regierung gab Juden Visa öffentlich nicht. Trotzdem gab er ihnen vom 25. Juli bis 5.September mehr als 2139 Visa. Am 5. September 1940 verließ er Kaunas und zog nach Berlin, weil Litauen schon Teil der Sowjetunion wurde. Schließlich rettete er mehr als 6000 Juden vor den Nationalsozialisten. Sie konnten in die USA oder nach Palästina gehen.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde er in Haft genommen. 1947 konnte er nach Japan zurückkommen und wohnte in der Präfektur Kanagawa. Aber das Außenministerium entließ ihm wegen der Aktionen in Litauen.
Danach musste er bei Privatfirmen arbeiten, wo er seine sprachlichen Begabung nutzte.
Im Jahr 1985 gab Israel ihm den Yad-Vashem-Preis und er wurde „Gerechten unter den Völkern“. Er konnte nicht nach Israel fliegen, weil er krank war. Also flogen seine Frau und Tochter und empfingen den Preis an seiner statt.
Er wurde zum einzige Japaner, der disen Preis erhielt.
Am 31. Juli 1986 starb er an einer Herzkrankheit.
Er hieß Chiune Sugihara. Er wurde als „Japanischer Oskar Schindler“ bekannt.
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